Hühner sind Scharrtiere. Das heißt im Grunde, dass sie praktisch die ganze Zeit mit ihren Krallen im Boden scharren und picken um Futter zu suchen. In ihrem ursprünglichen Lebensraum in freier Natur halten sie sich daher meistens unter Büschen, Sträuchern oder Bäumen auf. In Symbiose mit den Pflanzen in ihrer Umgebung lockern sie den Boden auf und fressen „überschüssige“ Insekten weg. In einem Gehege auf engem Raum zerstören sie so jedoch ziemlich schnell den Boden und hinterlassen kahle Stelle. Dies kann man bei Hühnern im Garten, die in einem eingezäunten Areal sind, häufig beobachten.

Das Scharren und Picken im aufgelockerten Boden ist für die Gesundheit und Hygiene der Vögel sehr wichtig.. Durch eben diesen Scharrtrieb benötigen die Hühner im Stall eine Einstreu. Diese kann aus Stroh, Sägespänen oder ähnlichem bestehen

Die richtige Einstreu

Eigentlich gibt es bei der Einstreu kein richtig oder falsch. Einfache Sägespäne sind absolut ausreichend, um dem Scharrtrieb der Hühner gerecht zu werden. Denn haben diese auch etwas Auslauf, finden sie auch dort genug Stellen, an denen sie scharren und nach Futter suchen können. Empfehlen kann ich jedenfalls die Einstreu der Stadtmühle Waldenbruch, oder einem vergleichbaren Produkt.